Asylwesen: Aktive Beteiligung der Walliser Bevölkerung bei der Aufnahme von Migranten und Migrantinnen

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Auf den von Papst Franziskus im Oktober 2015 lancierten Appel haben sich mehr als 400 Freiwillige im Wallis zur Mithilfe im Asylbereich verpflichtet.

Die katholische und evangelisch-reformierte Kirche haben zusammen unverzüglich eine Arbeitsgruppe gebildet und in Absprache mit dem kantonalen Amt für Asylwesen eine Reihe von Dokumenten in Umlauf gebracht, die die Pfarreien zur Mobilisierung auffordern. Ein Appell, der sogar bei Gottesdiensten an die Gläubigen gerichtet wurde.

„Statt unkoordiniert zu agieren, bevorzugen wir eine abgestimmte Vorgehensweise als Ökumene und in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen“, schrieb Domherr Pierre-Yves Maillard, Generalvikar des Bistums Sitten, im verteilten Aufruf. „Wir haben beschlossen, zusammen zu arbeiten, weil unser Engagement dem zu entsprechen hat, was die Kirche tun kann. Es muss ein durchdachtes Engagement sein.  »

Ein Aufruf zur Solidarität, der von vielen Wallisern verstanden wurde. Nach achtzehn Monaten ist die Bilanz mehr als positiv. Viele Menschen leisten Spenden in Form von Kleidern, Spielzeugen und Möbelstücken, einige erteilen Sprachkurse, andere helfen in ihrer Freizeit bei der Integration und Aufnahme von Flüchtlingen mit. Firmenchefs bilden Asylbewerbende aus und stellen sie in ihren Betrieben an.


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